Tanzen, Emotionen & persönliche Ge­fühlslage

Weshalb Tanzen (Bewegung) uns so glücklich macht?
Warum betreiben tagtäglich Millionen von Menschen in der ganzen Welt Sport und bringen sich in Schwung? Ganz einfach - es macht uns glücklich.

Doch was genau löst bei uns das Gefühl von Wohlbefinden, Entspannung oder sogar Euphorie aus? Sind es Endorphine, Endocannabinoide, Serotonin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Konsorten, die uns die Glücksgefühle bescheren.

Ist zuerst die Anstrengung und dann die Happiness mit den positiven Emotionen oder umgekehrt? Ich denke es ist eine Wechselwirkung zwischen der intensiven Bewegungsbeanspruchung vom Organismus, der damit verbundenen Ausschüttung von „Botenstoffen“ und den entstehenden Emotionen, (Euphorie, Glücksgefühl, Zufriedenheit, Erfolgserlebnis, Entspannung, …) wie auch der rhythmischen Bewegung durch Musik.

Tanzen hat gegenüber den Ausdauersportarten wie Laufen, Langlauf, Radfahren, … wesentliche Vorteile – Coole Musik mit schnellen Rhythmen, einer guten Portion Lautstärke und den „richtigen Stichworten“ im Songtext sorgen alleine schon für euphorische Stimmung.
Als weitere Verstärker wirken die Gruppendynamik – gezeigte Glückgefühle, sie wirken ansteckend. Die Ausschüttung der körpereigen „Botenstoffe“ beginnt bereits bevor wir die Ermüdung und das „Leiden“ (verbunden mit der Überwindung der Schmerzgrenze) richtig spüren – die Leidensphase entfällt dadurch weitgehend.

Gefördert wird das Wohlbefinden, die Stimmung hellt sich auf, man spürt weniger Schmerz, unsere Angstgefühle gehen zurück.

Der Zustand der beim intensiven Tanzen entsteht entspricht dem "Flow-Erlebnis“ oder auch dem Zustand der als „Runner's High“ bezeichnet wird. Ein rauschähnlicher Zustand, bei dem wir das intensive Gefühl haben, es "läuft" alles wie von selbst (fliesst). Das wirklich gute Gefühl, dass wir uns auf der „Siegerstrasse“ befinden.

Dynamisierende, rhythmische Bewegungen üben zudem einen positiven Effekt auf die Psyche aus. Dies machen sich auch einige therapeutische Methoden zu Nutze.
Dieser Artikel liesse sich noch beliebig lange fortsetzen.

Zum Abschluss: Wie die Zusammenhänge und Mechanismen aus streng wissenschaftlicher Sicht bestehen, ist für mich an dieser Stelle nicht so relevant. Ich bin weder Neurologe, Neuro-Biologe oder Pharmazeutiker.

Wichtig ist für mich zu wissen – wie löse ich den Effekt aus, war ist die Wirkung und das Resultat – wie kann ich ihn wiederholen. Ich möchte die Erkenntnis schlussendlich weder in einem wissenschaftlichen Lehrbuch veröffentlichen, noch die "Erkenntnis" in Medikamentenschachteln verpacken!